Nasser Riahi sagte, der US-Pharmakonzern MSD Sharp&Dohme habe einen Vertrag zur lizensierten Herstellung von Medikamenten in Iran unterzeichnet. Im Land sei die Zuversicht bezüglich der Pharmaindustrie gestiegen. "Iran verfügt über hohe Kapazitäten für Investitionen, das betrifft besonders die Pharmaindustrie. Aus diesem Grund wird vorausgesehen, dass in naher Zukunft zahlreiche Konzerne aus aller Welt auf den iranischen Markt wollen", sagte Riahi. Z.B. sei ein deutsches Unternehmen an dem Kauf des Serum-Unternehmens von Schiraz und der Beteiligung an der Produktion interessiert.
Der US-Konzern MSD, eines der größten auf der Welt, möchte seine Produkte unter Lizenz in Iran herstellen lassen. Dazu wurden auch die Verträge unterzeichnet. Um das Vertrauen des iranischen Partners zu gewinnen, hat das US-Unternehmen seine Produktpreise um 30-40% gesenkt.
Riahi sagte: "Die Unternehmen Novartis und Merck, ebenfalls große Namen der Branche, haben ihre Produktion in Iran aufgenommen oder die Verträge unterzeichnet. Ein japanisches Unternehmen unterzeichnete ebenfalls ein Abkommen zur Herstellung von Medikamenten in Iran."